Siegburg, 10. Dezember 2020
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Leserinnen und Leser dieses Rundbriefes #20,
Zugegebenermaßen liegt seit meinem letzten Rundbrief bereits eine „halbe Ewigkeit“! Weshalb diese lange Pause? Zunächst, so denke ich, waren (oder wurden) alle hienieden in den letzten sechs Monaten mit anderem beschäftigt. Zum Ende dieses schicksalhaften Jahres „zwanzigzwanzig“ möchte ich an den Anfang dieses zwanzigsten Rundbriefes meine Hoffnung zum Ausdruck bringen, diese Zeilen mögen Sie alle, eine jede und einen jeden unter Ihnen, wohlauf und gesund antreffen. Und mit „gesund“ meine ich mehr als nur das, was ein Medizinsystem darunter versteht: ein „Nicht-Krank-Sein“; sondern gesund im Sinne von lebendig, von zufrieden, sogar von zuversichtlich. Gesund auch in dem Sinne, daß wir uns durch die Ereignisse dennoch nicht niedergeschlagen fühlen, die seit März über uns hereingebrochen sind und im Grunde, gleich einem Tsunami, vieles mitgerissen haben, was bisher für uns als so selbstverständlich galt. So gesehen, steht Gesundheit auch für die Fähigkeit, zu sich aufrecht und aufrichtig zu stehen, selbst wenn umgebende Massen gegebenenfalls verrückt spielen...
Ist es im Dezember 2020 möglich, das virulente Thema „Corona“ auszusparen? Kaum! Doch es ist möglich, dieses Thema zumindest differenziert zu betrachten und daher unterschiedliche Schlußfolgerungen zu ziehen. Dazu möchte ich Sie heute einladen.
Ist "Corona" die Krönung?
Ausgangspunkt ist zunächst eine persönliche Klarstellung, welche allerdings die Ebene der geschürten Ängste, der manipulierten Hysterie, der bösartigen Schuldzuweisungen, auch der zwischenmenschlichen Spaltungen und Anfeindungen verläßt; und die Einschätzung, daß ich „Corona“ nicht für das eigentliche, wahre Problem halte, sondern entweder für ein bloßes Symptom oder aber für ein Alibi, dessen Implikationen – allemal uns – verborgen werden und bleiben sollen. Außerdem: Welche Verschwendung an menschlichen Eigenschaften und Potenzen, an natürlichen Ressourcen, an dynamischen und prospektiven Momenten... wie viele ach wie unnötige Zerstörungen finden wegen „Corona“ statt! Welche psychisch-emotionalen und somatischen Schäden werden im Nachhinein bedauert werden müssen, die lediglich innerhalb der einen systemgetreuen Lògik zu erklären sind...

Wer von einer anderen Warte, nämlich mit „Adlerblick“, die Geschehnisse der letzten Monate und die hierauf erfolgenden Reaktionen der Menschen betrachtet, wird mögliche Zusammenhänge anders deuten. Stimmt meine Deutung, wonach sich zwei abzeichnende und kaum vereinbare Positionen, zwei potentielle Richtungen erkennen lassen?
  • Entweder dient „Corona“ als Ansatz zur Verankerung einer neuartigen globalen Totalitarität: Diese beruht auf den erfolgreich geschürten Ängsten vor dem Bösen, das der Mitmensch potentiell darstellt; und vor dem Sterben. Hiergegen wird der übermächtig zu erschaffende „Vater-Staat“, der von solchen Bedrohungen befreien soll, gefordert und gefördert. Allerdings sehen immer mehr Menschen in „Corona“ die Ursache eines nicht wieder gutzumachenden Verlustes: Die im schlimmsten Fall ausgelösten traumatisierenden Folgen solch tiefer Verunsicherung bis hin zur dramatischen Trauer möchte ich hier nicht weiter erörtern, geschweige denn mir ausmalen.
  • Oder umgekehrt: „Corona“ ist nur ein Zeichen für einen Wandel, der ohnehin stattzufinden hatte, womöglich der sichtbare Auslöser der letzten Zuckungen dieses obsoleten Systems. Endlich kann diese ausbeuterische, entfremdende „bürgerliche Zivilisation“, in eine lange angekündigte Sackgasse geraten, „ad acta“ gelegt werden! Dem Ende eines unrühmlichen Zeitalters folgt das im tiefen Bewußtsein von Lebendigkeit und (Zwischen-)Menschlichkeit wurzelnde Prospektive und Innovative.
Es versteht sich wohl von selbst, daß dieses „Entweder-Oder“ nicht sogleich, unmittelbar, von selbst erfolgt, sondern daß ein solcher Wandel an große Umwälzungen, Schmerzen, sogar an zu überwindende mannigfache Widerstände gebunden ist. Wird der Respekt vor dem Leben, vor der Natur, vor dem Menschen stärker sein als die verblendeten Interessen gewisser rücksichtslos profitorientierten Kreise? Und: welche Argumente werden noch erforderlich sein, um die Ängste vor diesem Wandel und seiner Chance zu zerstreuen?
Mein Ansinnen ist es nicht, an dieser Stelle „galaktische“ Aussagen zu treffen; näher bei dem, was viele unter uns unmittelbar betrifft, könnte dieser Wandel leise sich bemerkbar machen: beim Thema Schule.
  • Entweder bewegen wir uns in Richtung einer vollkommen unter staatlicher Kuratel stehenden und totalen Beschulung. Würde sie jene gewiß zahlreichen „Eltern“ gefallen, die nach dem Schließen der Schulen sich dem Moment entgegen sehnten, da diese wieder öffnen würden, auf daß sie endlich wieder sich ihrem geregelten (Arbeits-)Alltag widmen können?
  • Oder aber es gelingt uns die Befreiung von solch ideologischer Bürde und Last. In diese Richtung könnte die Feststellung weisen, daß durch die neue Situation mehr Mütter und Väter sensibel geworden sind für die Lebendigkeit ihrer Tochter/ihres Sohnes: Sie werden ihre Liebe ihres Nachwuchses höher setzen als das Befolgen von sehr fragwürdigen Gesetzen. Im Konfliktfall mit der bisher als Tabu geltenden „Beschulungsideologie“ könnten sie sich weigern, ihre Töchter und Söhne weiterhin brav auf dem Altar der obsoleten Institution Schule zu opfern, sie da zu verraten! Ihrem unverbrüchlichen Engagement ist es dann zu verdanken, daß die einigen so sakrosankt und unentbehrlich erscheinende Schule bald einstürzen wird: Dann können wir dieses ohnehin morsche und schlicht obsolete Gebäude „zu Grabe tragen“ (siehe hierzu meine Grabrede) Indem sie ganz resolut für ihren geliebten Nachwuchs Partei ergreifen, werden sie für das gesundheitliche Wohlergehen aller sorgen, das nicht nur körperliche, sondern auch vielfältige geistig-psychische Aspekte beinhaltet. War und ist es nicht geradezu Sinn und Zweck der Menschenrechte, wie sie beispielsweise in den ersten Artikeln unseres – immer noch gültigen! – Grundgesetzes postuliert sind, dies zu garantieren, dies zu schützen?
 
Zum Tag der Menschenrechte im Jahr 2020
Dies weist auf den Anlaß hin, diesen Rundbrief just heute zu publizieren: Denn am heutigen von der UN ausgerufenen „Tag der Menschenrechte“ soll – dies möge wiederholt werden – an die am 10. Dezember 1948 feierlich verabschiedete Internationale Konvention der Menschenrechte erinnert werden, die auch für uns verbindlich ist. Könnten diese Menschenrechte – jenseits von politisch naivem Optimismus! – ein Instrument sein, um diesen Wandel zu unterstützen? Um ihn voranzubringen? Um sogar „Fakten zu schaffen“: beispielsweise dafür zu sorgen, daß insbesondere die Kerneigenschaften des Menschen, zuvörderst seine Selbstbestimmtheit, Würde, Kompetenz und Sozialität, respektiert werden? Im übrigen gilt diese Selbstverständlichkeit unbedingt und bedingungslos für Menschen jeden Alters – oder, anders formuliert: auch für die jüngsten und jungen Menschen!

Nun mag es Bereiche im Leben geben, da sagen uns der „wohlerzogene Verstand“ und die schlechten Erfahrungen, daß es aussichtslos scheint, etwa ein Gericht anzurufen, um gegen eine klare Verletzung unserer Grundrechte zu klagen: Ist es sinnvoll sich damit abzufinden, den Menschenrechten keine Geltung zu verschaffen? Ob und in welchem Ausmaße dies gerechtfertigt oder (un)klug ist, muß eine jede und ein jeder für sich und in Einklang mit seinem Gewissen klären. Entscheidend scheint mir, daß einige Menschen klare Grenzen der Unzumutbarkeit sehen und sich gegen mögliche Übertretungen, Mißhandlungen zur Wehr setzen. Einige Bereiche – etwa auch Konflikte mit der Institution Schule – bergen bestimmte Chancen, dank einer klugen, klar und sinnvoll angegangenen Strategie der behördlichen Übergriffigkeit Paroli zu bieten. In dem Sinne fanden tatsächlich immer mehr Konflikte vor einem Gericht ein für den betroffenen (jungen?) Menschen gutes Ende. Freilich stellt das erfolgreiche Abwehren der zu Last gelegten Vorwürfe und „Schuld“ samt Androhung von Bußgeldern ein Vabanque-Spiel dar, das zumeist nicht ohne die Zuhilfenahme eines darin erfahrenen Anwalts kaum zu erreichen ist!

Und was für das leidige und leidvolle Thema „Schule“ zutrifft, läßt sich gewiß auf andere Aspekte übertragen, bei welchen (un)mutige Menschen klar und deutlich „nein!“ rufen...

Es ist mir ein wichtiges Ansinnen, hier zu erwähnen, daß mir immer öfters von Gerichtsverfahren wegen „Versäumnisse“ im Zusammenhang mit der Schulpflicht berichtet wird, die eingestellt werden oder aber mit einem Freispruch enden: freilich nicht ohne die sachkundige Mitwirkung eines darin erfahrenen Rechtsanwalts. Im Mittelpunkt solcher Verfahren steht oft die Frage, ob der junge Mensch ein Objekt der angeblich wohlmeinenden staatlichen oder familiären Erziehung ist; oder ein Subjekt, dessen Freiheit selbstverständlich auch bedingt, daß „es“ sich dem verweigern kann, was „ihm“ nicht bekommt, was „es“ nicht will. Gebührt nicht auch diesem Umstand eine positive Erwähnung am „Tag der Menschenrechte“?

In diesem Sinne könnten wir uns selbst – zumindest am heutigen 10. Dezember – ehrlich fragen, was wir zur Verwirklichung einer gedeihlichen Lebendigkeit unternehmen und was wir tun, um deren Verhinderung entgegenzuwirken; oder was wir unterlassen... Wenn wir die Stimme von unserem tiefen Innen hören, wenn wir also horchen, fällt es uns leichter, dem wohlerzogenen Ge-Horchen zu entfliehen, zu widersprechen, entgegenzuwirken: Selbst wenn dem als ungehörig geltenden Aufkündigen des Gehorsams der „Verlust“ der Zugehörigkeit folgt. Hier stellt sich einem jedem einzelnen Menschen die ethisch relevante Frage der eigenen Identifikation: Möchten wir so sein wie die „Masse“? Oder legen wir darauf Wert, als eine „eigen-artige“ Persönlichkeit eben nicht in der dumpfen, anonymen Masse unterzutauchen, sich darin aufzulösen? Und wie sieht es dann mit anderen uns lieben Menschen aus? Nicht nur mit unseren geliebten Töchtern und Söhnen, sondern auch mit anderen, beispielsweise älteren Menschen? Könnte es sein, daß das Leuchten in ihren Augen jede Mutter und jeden Vater tief ins Herz treffen und darin bestärken wird, sich ganz energisch und kompromißlos für sie und ihre ebenso selbstverständlichen wie fundamentalen Rechte einzusetzen?
 
Ich denke, just in von „Corona“ beherrschten oder besetzten Zeiten ist dieses Bekenntnis und der sich hieraus logisch ableitende Ungehorsam die nächstliegende Form des Widerstands, falls sich (uns) der Eindruck verstärken sollte, daß wir selbst oder wichtige Menschen um uns unter den verordneten Maßnahmen leiden sollten. Vor allem wenn diese Maßnahmen sich als sinn- oder sogar als verfassungswidrig erweisen sollten. Nur ein Beispiel: Sollte ein junger Mensch unter dem ihm von Schulbehörden aufgebürdeten Zwang zum Tragen einer Maske leiden, und zwar nicht nur somatisch, sondern selbstverständlich auch psychisch-emotional und sozial, dann gibt es keine Ausrede, ihm nicht zuzuhören, sein Klagen nicht zu erhören. Ich bin davon überzeugt, daß aus dieser klaren Haltung heraus Menschen die (zu)treffenden und wirksamen Maßnahmen, Mittel oder Wege der Abwehr finden, um ihrem geliebten Nachwuchs solches nicht folgenlose Unwohlfühlen zu ersparen. Zumindest sollten uns die Erkenntnisse der Trauma-Forschung nicht unberührt lassen: So manch leidvolle Erfahrungen können sich als dramatische Auswirkungen noch lange lange Zeit später bemerkbar machen!
Nur zur Erinnerung: Wir sind nicht die untertänigen Objekte einer willkürlichen Staatsherrschaft, sondern die Subjekte, denen die Öffentliche Hand zu dienen habe – und keinen Schaden zufügen darf. Just am 10. Dezember, dem „Tag der Menschenrechte“, darauf zu pochen, daß Grundrechte nicht nur Stoff für bundespräsidentiale Sonntags- und Fensterreden sind: Obliegt nicht zuvörderst uns selbst diese Aufgabe und Herausforderung?

Der Wandel findet statt, ob wir wollen oder nicht. Auch ob Herrschende wollen oder nicht. Auf welcher Seite des Wandels wir stehen, ob wir dessen Akteure oder Opfer sind: Dies können nur wir selbst entscheiden. Was uns die Stimme aus dem tiefen Innen ruft, ist schlicht ein Zeichen von Mündigkeit, welche sich abhebt von der übl(ich)en wohlerzogenen Infantilität. Welche Wahl treffen wir?
Von Gewesenem und Kommendem im Zeichen des Wandels
In den letzten Monaten konnten – auch zu meinem Leidwesen, da ich so großen Wert auf persönliche Begegnungen und gruppendynamische Prozesse im Sinne des Prospektiven lege – nur ganz wenige Veranstaltungen stattfinden. Auf eine möchte ich jedoch hinweisen: Auf eine private Initiative hin fand im Spätsommer eine erste „Zukunftswerkstatt“ statt, der ich (als „Bergführer“ bei dieser Gratwanderung) den Titel gab: „Landschaften des frei sich Bildens als Selbstverständlichkeit“. Ihr wird in Kürze ein weiteres Treffen folgen, Zeichen dafür, daß es Menschen gibt, welche die bloße Kritik und die sich aus ihr ableitenden Konflikte mit der Institution Schule verlassen wollen, um auf eine andere Ebene zu treten. Ich halte das Klären des Prospektiven für eine unbedingte Voraussetzung, um in dieser sensiblen Fragestellung voranzukommen.

Hier möchte ich noch meine (Vor-)Freude und Dankbarkeit über eine weitere private Initiative zum Ausdruck bringen. Wenn irgend möglich wird 2021 eine 9-Tage-Begegnung stattfinden, die ebenfalls unter dem positiven Vorzeichen steht: die bloße Kritik – beispielsweise an der Zivilisation – überwinden, um gemeinsam zu erörtern, was dem möglichen Ausbruch folgen könnte, deren Träger und Präger wir selbst sind. Zu diesem besonderen Vorhaben können Interessenten von mir gern weitere Informationen erhalten, sobald diese konkret vorliegen; wer im Vorfeld mehr erfahren möchte, darf sich gern bereits jetzt zurückmelden!

Die für den Herbst geplante „dritte CaRabA-Tournee“ in der Schweiz sollte sich um eine wichtige Veranstaltung in Zürich, um die „Lange Nacht der Philosophie“ am 19. November gruppieren. Corona-bedingt mußte diese Veranstaltung auf eine online-Begegnung verlagert werden, wozu ich nicht ohne große Bedenken meine Zustimmung gab (zumal es das erste Mal war, daß ich eine Veranstaltung „online“ zu gestalten hatte!). Ich freue mich, daß es „geklappt“ hat und meine Ausführungen zu: „Du selbst bist der Wandel, den du immer schon ersehnt hast... – Ein Plädoyer für ein gedeihliches Leben“ ein gutes, interessiertes Echo fand.
Obschon ich kein Freund bin der sich epidemisch vermehrenden „online-Kongresse“, habe ich bei zweien mitgewirkt, möchte ich gern auf folgende hinweisen:
  • Zum Kongreß: „Schule im Aufbruch“ (Gespräch mit Tanja Esser: „Statt Wissen bleibt ein Gefühl der Schmach“) kann im Nachhinein ein Kongreßpaket erworben werden. Näheres finden Sie hier.
  • Am 2. Dezember startete der Kongreß „Kinder und Corona“, der angesichts der zahlreichen wichtigen Beiträge verlängert wird; das mit Christian Clemens geführte Video-Gespräch mit dem Titel "Freiheit & Menschenwürde in Gefahr!? Unsere Aufgabe als Eltern" wird am Freitag, den 12. Dezember um 18.00 Uhr gesendet. Wiederholung aller Interviews des Kongresses von Samstag, den 13. Dezember, 18.00 Uhr bis Sonntag, den 14. Dezember, 24.00 Uhr. Hier zur Kongressseite.
  • Ankündigen möchte ich ein Videogespräch mit der Traumatherapeutin Birgit Assel, dem Philosophen Gunnar Kaiser und mir, rund um das Thema „strukturelle Gewalt“, das für die nächste Woche geplant und das auf seinem youtube-Kanal zu sehen sein wird.
Etwas ganz anderes ist meine Mitwirkung bei einem spanischsprachigen Videogespräch, das Erwin Fabián García Lopez, Professor an der Universität von Bogotá in Kolumbien, rund um den Spielfilm „CaRabA #LebenohneSchule“ initiiert hat. Im youtube-Kanal von „Alternativas Educativas y Educaciones sin Escuela“ ist das Gespräch zu sehen unter diesem Link.

In Frankreich hat Président Macron seine Absicht verkündet, den Schulanwesenheitszwang ab dem dritten Lebensjahr einzuführen: zur Vermeidung von ach wie gefährlichem Unterricht außerhalb der Institution! Hiergegen regt sich nun von vielen Seiten Widerstand. So gab es eine online-Veranstaltungsreihe mit dem Titel: „Etats Généraux de la liberté éducative“, mit vielen Videogesprächen, die auf dem youtube-Kanal zur Verfügung stehen. Das am 22. November mit mir geführte, französischsprachige Gespräch ist unter diesem Link nachzuhören.
Freunde des Geschriebenen und zu Lesenden möchte ich auf zwei Beiträge hinweisen, die in der Zeitschrift „die Freilerner“ publiziert wurden bzw. werden.
In der Ausgabe #87 (2020/3) wurde mein Beitrag „Wohlmeinen oder Wohltun“ veröffentlicht.
In der demnächst erscheinenden Ausgabe #88 wird mein Beitrag zu lesen sein: „Entweder Lernen – oder Freisein... – eine kritische Reflektion“.
Schließlich möchte ich auf eine Entscheidung hinweisen, die mir früher nicht in den Sinn gekommen wäre: Ich mußte feststellen, daß manche Formate die Beiträge, die den Verwaltern oder den Regierungen mißliebig waren oder gefährlich erscheinen, schlicht zensieren. Es steht mir nicht zu, die Inhalte der zensierten Beiträge zu be- oder gar zu verurteilen: Ich halte solche Praxis für unvereinbar mit der in einer freiheitlichen Demokratie selbstverständlichen Freiheit der Meinungsäußerung und Meinungsvielfalt. Für mich, der ich stets großen Wert auf die Würde des Menschen legte und lege, bedeutet dies, daß auch meine damit automatisch verbundene Kritik am herrschenden System zu einer Zensur führen könne. Dieser und der möglichen Löschung meiner kritischen Beiträge bin ich daher zuvorgekommen, indem ich mit meinem bisherigen youtube-kanal auf Vimeo „umgezogen“ bin: Diesen finden Sie nun hier.
 
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diesen Rundbrief #20 als Einladung zur kritischen Reflektion betrachten wollten und freue mich sehr auf Ihre Rückmeldungen: Es ist klar, daß ich diese aufmerksam lese und in den meisten Fällen mit den Menschen in Kontakt trete, die sich die Mühe gemacht – und mir die Ehre erwiesen – haben, mir ihre Meinung mitzuteilen.

Mit den besten Wünschen
  • zunächst zum heutigen „Tag der Menschenrechte“;
  • dann zur Adventszeit;
  • ferner für ein schönes Weihnachtsfest;
  • und schließlich für einen guten Start in ein glückliches, gesundes, vor allem aber: menschenwürdiges Jahr 2021...
verabschiedet sich von Ihnen für heute mit bestem Dank für Ihre Aufmerksamkeit und herzlichen Grüßen

Ihr Bertrand Stern
 
Weiterführende Internetseiten:
                              www.bertrandstern.de                             www.bertrandstern-stiftung.de

                              www.frei-sich-bilden.de                           www.caraba.de     

                              Rundbrief-Archiv                                     Vimeo-Kanal                                      
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